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Unsere Ziele:

Das Ziel der Bürgschafter besteht darin, das Miteinander und die wechselseitige Verantwortung in der Gesellschaft zu fördern.

Wer wir sind:

"Die Bürgschafter" sind eine gemeinnützige und unpolitische Bildungsorganisation.

"Die Bürgschafter" wurden von Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Schichten gegründet, die ein gemeinsames Interesse an der Bildung einer besseren, stärkeren und nachhaltigeren Gesellschaft haben.

Um neueste Erkenntnisse und Methoden zu nutzen und die aktuellen und zukünftigen gesellschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen, stehen die Bürgschafter in Kontakt mit verschiedenen nationalen und internationalen sozialen Bewegungen und Organisationen.

Die Bürgschafter

Hilfe, wir sind global!
Oder: Globalisierung bedeutet wechselseitige Abhängigkeit

Es ist längst offensichtlich, dass wir uns inmitten einer weltweiten Krise befinden und die Globalisierung in weit mehr Bereichen als nur an den weltweiten Aktienmärkte spürbar ist. Die tiefere Bedeutung des Begriffes Globalisierung bezeichnet im Grunde unsere allgegenwärtige und wechselseitige Abhängigkeit.
Eine Abhängigkeit, die nicht nur im finanziellen Bereich, sondern - wenn auch eher unterschwellig - im sozialen und emotionalen Bereich zu Tage tritt.

Der Weg in die Zukunft
…beginnt mit der Änderung der Perspektive – Vom Ich zum Wir

Wir begreifen langsam, dass wir alle im selben Boot sitzen. Ein Boot, das ein Leck hat, das immer größer wird. Wenn das Wasser das Schiff angefüllt haben wird, werden alle ertrinken - auch diejenigen, die erster Klasse unterwegs sind und auch jene, die am Ruder sitzen.

Nur gemeinsam

Ungeachtet sozialer, politischer und religiöser Unterschiede können wir gemeinsam etwas verändern und die Krisen überwinden.
Reden wir miteinander und arbeiten wir gemeinsam an Lösungen:

  • in sozialen Medien
  • an Runden Tischen
  • bei Vorträgen
  • in Workshops
  • auf Events

Wir, Wir, Wir

Es ist längst offensichtlich, dass wir uns inmitten einer globalen Krise befinden und der Begriff der Globalisierung weit mehr als die Zusammenhänge zwischen den weltweiten Aktienmärkten umfasst. Die tiefere Bedeutung des Begriffs Globalisierung betrifft unsere allgegenwärtige und wechselseitige Abhängigkeit im Allgemeinen. Wir sind nicht nur finanziell global sondern, wenn auch nicht sofort ersichtlich, ebenso im sozialen und emotionellen Sinn. Durch unsere Stimmung beeinflussen wir uns gegenseitig so intensiv, dass wir damit soziale Unruhen in einem Land nach dem anderen entzünden. Durch das Geflecht der sozialen Netzwerke im world wide web breiten sie sich wie ein Lauffeuer aus.

Wenn man die Krisen in jedem Land analysiert, bilden soziale, wirtschaftliche oder politische Ungerechtigkeiten den gemeinsamen Nenner. Doch diese Ursachen sind nicht neu. Sie plagen die Menschheit seit ihrem Anbeginn. Warum aber protestieren gerade heute so viele Menschen dagegen und warum tun sie es alle gleichzeitig?

Als Ego-Zentriker stellen die meisten von uns sich stets selbst in den Mittelpunkt und beurteilen andere ausschließlich entsprechend ihres Nutzens oder Schadens für uns. Doch genauso dürfen wir in einer globalisierten und vollkommen vernetzten Welt nicht eigentlich funktionieren. Um hier erfolgreich zu sein, muss man für jene, mit denen man verbunden ist, Nutzen stiften und Vorteile schaffen, genauso wie wir es für uns selbst erwarten. Wenn es Abhängigkeit gibt, gilt: Wenn die anderen glücklich sind, bin ich es auch. Und wenn sie unglücklich sind, werde ich sicher nicht glücklich sein.

Die Lösung liegt daher in der Änderung der Perspektive – von der Selbstgerechtigkeit zur sozialen Gerechtigkeit, bei der die Interessen der Gesellschaft an erster Stelle stehen, damit wir letztendlich alle davon profitieren.

Praktisch gibt es drei Zielsetzungen:

  1. Gewährleistung der Berücksichtigung der Bedürfnisse jedes Mitglieds der Gesellschaft
  2. Fortführung dieser Denkart, indem altruistische Werte durch Massenmedien, Internet und durch soziale Netzwerke betont und hervorgehoben werden.
  3. Nutzung altruistischen Handelns für persönliches und geistiges Wachstum, um das Potential jedes Menschen in vollem Ausmaß zu verwirklichen.

Um Zielsetzung 1 zu erreichen, sollte man ein internationales Gremium aus Staatsoberhäuptern, Ökonomen und Soziologen – mit Repräsentanten aus allen Nationen gründen, welches eine Struktur für eine gerechte und nachhaltige Wirtschaft ausarbeitet. Der Begriff „gerecht“ bezieht sich dabei nicht auf gleichmäßige Verteilung von Gütern oder Ressourcen (natürlich, menschlich oder finanziell). Vielmehr sichert ein gerechtes Wirtschaftssystem die Versorgung und Bemühung um jeden einzelnen Menschen auf der Erde. So benötigt ein hungerndes Kind in Kenia wahrscheinlich kein iPhone sondern Nahrungsmittel, Unterkunft, Kleidung, Medizin und Ausbildung. Umgekehrt könnte ein Kind aus Norwegen das neueste iPhone besitzen, fühlt sich jedoch derart unglücklich, dass ihm der Wert des eigenen Lebens oder noch schlimmer der Wert des Lebens im Allgemeinen wertlos erscheint, wie die jüngsten Vorfälle in Norwegen zeigten. Die Bedürftigkeit ist in beiden Fällen völlig unterschiedlich und dennoch von enormer Bedeutung. Mit beiden Fällen sollte sich daher das besagte Gremium befassen und dabei berücksichtigen, dass „Wir alle im selben Boot sitzen“, wie Paul Krugman, Nobelpreisträger in Ökonomie in seiner Kolumne der New York Times bemerkte.

Zielsetzung 2 erfordert einen Paradigmenwechsel. Da die Medien die öffentliche Tagesordnung vorgeben, sollen sie auch den Weg zur Verminderung der Ich-Bezogenheit beschreiten. Anstelle des ständigen „Ich, ich, ich“ – eine Haltung, die wir über die letzten Dekaden sorgsam kultiviert haben – sollten wir zum Motto „Wir, wir, wir“ oder „Einer für alle, alle für einen“ übergehen. Wenn die Medien beginnen, die Vorteile des Altruismus in den Vordergrund zu rücken und gleichzeitig den narzisstischen Ansatz außen vor lassen, werden wir uns mehr und mehr im Geben und Teilen einpendeln, anstelle uns weiter zu isolieren und in Argwohn zu wiegen. Wenn in Werbung oder Informationssendungen altruistische Personen „verehrt“ und als „cool“ dargestellt werden, würden wir alle anfangen, solchen Menschen nachzueifern – genauso wie wir bisher gerne den Reichen und Mächtigen nachgeeifert haben.

Eine solche Denkart würde gewährleisten, dass unsere Gesellschaft gegenüber allen Individuen gerecht und mitfühlend bleibt und dass gleichzeitig alle Menschen freiwillig zu einer solchen Gesellschaft beitragen. Zusätzlich werden viele der heute bestehenden Einrichtungen mit Kontrollfunktion wie zum Beispiel Polizei, Heer oder finanzielle Regulatoren entweder überflüssig werden oder zumindest ihr Ausmaß verringern. In einem solchen idealen Staat würden sich alle finanziellen und menschlichen Ressourcen hauptsächlich auf die Verbesserung unseres täglichen Lebens konzentrieren, anstelle sich mit der immer schwieriger werdenden Gewährleistung unserer Sicherheit herumzuschlagen.

In einer derartigen ermutigenden und sozialen Atmosphäre würde sich Zielsetzung 3 “Nutzung altruistischen Handelns für geistiges Wachstum“ automatisch ergeben. Die Gesellschaft wird danach streben, dass jeder von uns sein Potential verwirklichen kann. Dadurch, dass dieses Potential der Allgemeinheit zu Gute kommt, liegt dessen Realisierung auch voll und ganz im Interesse der Gesellschaft. Vom Drang befreit, uns selbst vor einer feindlichen Umgebung zu schützen, werden wir durch die neuen, freiwerdenden Energien zur Selbstverwirklichung gelangen. Als Ergebnis werden sich Depressionen verringern und die Zufriedenheit der Menschen wird sich dramatisch verbessern.

Nach einigen Monaten würden wir gar nicht mehr verstehen können, warum uns Eigennutz einst so erstrebenswert erschien. Der offensichtliche Erfolg und das Wohlbefinden führen zu wachsender Motivation und Stärkung dieser Gesellschaft. Eine solche kontinuierlich fortschreitende, altruistische Bewegung gewährleiste automatisch auch das Wohlergehen des Individuums, ohne dabei auch nur ein einziges zu vernachlässigen.

Nur eine Struktur, die den Schwerpunkt auf die Zufriedenheit und den Wohlstand aller legt, kann in einer globalisierten Welt Nachhaltigkeit und Erfolg sichern.

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